„Graph Databases“ gibt profunde Einblicke und steht ab sofort online zur Verfügung

Neo Technology, Entwickler der weltweit führenden Graphendatenbank Neo4j, veröffentlicht ein Standardwerk zu Graphdatenbanken. Das von Ian Robinson, Jim Webber und Emil Eifrem geschriebene Fachbuch mit dem Titel „Graph Databases“ ist ein praktischer Leitfaden mit zahlreichen Detailinformationen, die auf realen Erfahrungen bei der Implementierung der Graphentechnologie basieren. Eine kostenfreie Vorab-Ausgabe steht unter graphdatabases.com zum Download bereit.

„Mit unserem Buch wollen wir jedermann ein grundlegendes Verständnis von Graphdatenbanken vermitteln“, erklärt Emil Eifrem, CEO von Neo Technology. „Es zeigt die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von Graphen und stellt Best Practices für die Einführung der Technologie bereit. ‚Graph Databases‘ ist die Eintrittskarte in die schöne neue Welt der Graphdatenbanken!“

Graphdatenbanken sind die perfekte Antwort auf einen der wichtigsten Wirtschaftstrends heutzutage: die Nutzung komplexer, dynamischer Beziehungen, um sich Erkenntnisse und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Ob es nun darum geht, die Beziehungen zwischen Kunden, zwischen den Elementen eines Telefon- oder Rechenzentrumsnetzwerks, zwischen Entertainment-Komponenten oder auch zwischen Genen oder Proteinen zu verstehen: Die Fähigkeit, komplexe Graphen aus eng miteinander verflochtenen Daten zu verstehen und zu analysieren, wird in den kommenden zehn Jahren eine der Schlüsselvoraussetzungen für den Geschäftserfolg sein.

Mitch Pronschinske von DZone sieht das folgendermaßen: „Graphdatenbanken sind deshalb so erfolgreich und populär, weil viele Unternehmen bereits das Zeitalter der atomaren Daten hinter sich lassen und sich einen Riesenvorspring vor der Konkurrenz verschaffen, indem sie auf das Prinzip der vernetzten Intelligenz setzen. Mit Graphdatenbanken lässt sich dieser Ansatz am besten umsetzen.“

Graphdatenbanken haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie einige der schwierigsten Herausforderungen an das Datenmanagement lösen können. Social Networking, das Management von Masterdaten, Geodaten und Empfehlungsmaschinen sind nur einige wichtige Aufgaben, in denen sie erfolgreich eingesetzt werden. Denn mit zunehmender Entwicklung der Informationsverarbeitung taucht eine neue Herausforderung am Horizont auf: das Erfassen, Analysieren und Verstehen von Beziehungen.

„Graph Databases“ vermittelt dem Leser ein praxisnahes Verständnis von Graphdatenbanken und zeigt auf, wie Daten mit dem Graphenmodell geformt, abgefragt, analysiert, verstanden und in praktisches Handeln umgesetzt werden können. Es schildert, welche Aufgaben sich mit Graphdatenbanken besonders gut lösen lassen, und belegt dies mit realen Praxisbeispielen. Die Autoren beschreiben zudem das Ökosystem aus komplementären Technologien und führen aus, inwiefern sich Graphdatenbanken von anderen Ansätzen wie relationalen oder NoSQL-Datenbanken abheben.

Buchautoren auf der QCon, London
Die beiden Autoren Ian Robinson und Jim Webber präsentieren ihr Werk auf der Londoner QCon, die vom 04. bis 08. März stattfindet. Am Mittwoch, 06. März, um 10.20 Uhr GMT findet ein moderiertes NoSQL-Panel unter Leitung von Ian Robinson statt. Zusätzlich wird Jim Webber am Freitag, dem 08. März, um 13.20 Uhr GMT eine Präsentation mit dem Titel „A little graph theory for the busy developer“ halten. Neo Technology ist Silver-Sponsor der QCon. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://qconlondon.com/london-2013

Über die Verfasser
Ian Robinson arbeitet als Director of Customer Success für Neo Technology, den Entwickler der weltweit führenden quelloffenen Graphdatenbank, Neo4j. Er ist Coautor von „REST in Practice“ (O’Reilly) und einer der Verfasser der in Kürze erscheinenden Publikationen „REST: From Research to Practice“ (Springer) und „Service Design Patterns“ (Addison-Wesley). Robinson hält weltweit Vorträge zum weit verbreiteten Webgraphen REST und zu den Vorzügen von Neo4j.

Jim Webber ist Chief Scientist bei Neo Technology und arbeitet an zukunftsweisenden Lösungen für hochskalierbare Graphdatenbanken. Vor Neo Technology war er Professional Services Director bei Thoughtworks, wo er für leistungsstarke Datenverarbeitungssysteme im Finanz- und Telekommunikationssektor zuständig war. Seinen Ph.D. in Informatik hat Jim Webber an der Universität Newcastle erworben.

Emil Eifrem ist der Gründer des quelloffenen Graphdatenbankprojekts Neo4j, das sich zur weltweit populärsten Graphdatenbank entwickelt hat. Als leidenschaftlicher Programmierer, der sein erstes unabhängiges Softwareprojekt bereits 1994 in Angriff nahm, kann sich Eifrem mit seiner jüngsten Entwicklung zum Risikokapital-gestützten Powerpoint-Experten schlichtweg nicht abfinden. In seiner Funktion als CEO des kommerziellen Neo4j-Sponsors, Neo Technology, verbringt er seine Zeit nun in erster Linie damit, die Botschaft über die Leistungsfähigkeit von Graphen zu verbreiten und das Ende der Tabellenlösungen zu verkünden. Emil Eifrem spricht regelmäßig bei Branchenkonferenzen wie JAOO, JavaOne, QCon und OSCON.