Die ganze Welt sei nur ein Dorf, erklärte der Medientheoretiker Marshall McLuhan schon in den 1960er Jahren. Das gilt nicht nur für die Vernetzung der Kommunikation, sondern tatsächlich trennen uns Menschen nur sechs Schritte von jedem anderen Menschen auf dieser Welt.

Denn jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt – und so kann man in durchschnittlich sechs Schritten eine Verbindung selbst zu Hollywoodstars herstellen. Six Degrees of Separation – auch Kleine-Welt -Phänomen genannt – heißt dieses Prinzip. Doch es verbindet nicht nur Menschen miteinander. Es scheint, als handele es sich um ein alles durchdringendes Gesetz, nach dem sich die Natur selbst organisiert.

Die Dokumentation “Vernetzt – In sechs Schritten um die Welt” zeigt, dass nicht nur soziale Netzwerke, sondern das Internet, Stromnetze, die Verbreitung von Viren und sogar das Zirpen von Grillen diesem Muster folgen. Der Film erzählt unter anderem die Geschichte zweier Mathematiker, Duncan Watts and Steven Strogatz, die bei der Untersuchung von sozialen Netzwerken und Gruppenverhalten immer wieder auf dieses Prinzip stießen und damit einen Boom in der Netzwerktheorie auslösten.

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